Aus dem Gemeindekirchenrat

März 2018

„Im Märzen der Bauer die Rösslein anspannt. Er setzt seine Felder und Wiesen instand...“

Liebe Gemeinde,
Sie kennen dieses alte Lied ganz bestimmt noch – und auch wir vom Gemeindekirchenrat haben in unserer Sitzung im März zusammen mit den Pfarrern besprochen und beschlossen, wer welches Feld künftig in unserer Gemeinde bestellen soll.

Alle drei Pfarrer werden weiterhin mit uns Gottesdienste feiern, sind für Sie da, wenn es um Seelsorge, Taufen, Trauungen oder Beerdigungen geht. Die Geschäftsführung verbleibt bei Pfarrer Lippold, der auch – gemeinsam mit Susanne Werner – zuständig für die Arbeit mit Kindern ist. Außerdem ist er noch „unser Mann“ für Albrechts Teerofen.

Pfarrer Pretki ist der Ansprechpartner für die Senioren in unserer Gemeinde, die von Frau Kraus-Gutsche betreut werden. Zudem ist er konzeptionell verantwortlich für die Kirchenmusik, die inhaltlich von Friedrich-Wilhelm Schulze ausgefüllt wird. Und Pfarrer Pretki ist der Beauftragte für die Martin Luther-Gedächtnis-kirche (MLGK), Nagelkreuz / Versöhnungstag und die Partnerschaft mit Tansania. Im Gemeindeleben kümmert er sich um den Besuchsdienst, leitet Gesprächs- und Bibelkreise sowie den Glaubenskurs im Herbst, verantwortet die Offene Dorfkirche sowie den Kirch- und Lektorendienst.

Pfarrer Seegenschmiedt wird die Kita religionspädagogisch betreuen und ist ebenfalls zuständig für die Gemeindejugend und die jungen Erwachsenen. Er wird auch – gemeinsam mit Susanne Werner – den neuen Konfirmandenkurs übernehmen. Pfarrer Seegenschmiedt ist  außerdem unser Beauftragter für die Ökumene und wird sich um die Öffentlichkeitsarbeit, also um den Gemeindebrief und unsere Homepage, kümmern.

Mit den GKR-Wahlen ist es ein bisschen wie mit Weihnachten: man weiß, dass sie kommen – aber irgendwie stehen sie dann doch immer ganz plötzlich vor der Tür... Deshalb haben wir schon mal einen Blick nach vorn gewagt: Im Herbst 2019 wird es wieder so weit sein. Jetzt ist ganz bestimmt noch nicht der Zeitpunkt, um in hektische Betriebsamkeit zu verfallen, aber man kann sich ja schon mal Gedanken machen. Und vielleicht möchten Sie ja auch überlegen, ob die Mitarbeit im GKR für Sie in Frage kommen könnte...? Sprechen Sie uns doch einfach unverbindlich an, wir würden uns über Ihr Interesse sehr freuen!

Wie Sie ja wissen, haben wir unsere „Rüste“, die jährliche Klausurtagung, für das Wochenende vom 12. bis 14. Oktober geplant. Weil es nicht möglich war, für dieses Datum noch eine Unterkunft in der Nähe zu finden, haben wir beschlossen, einfach in Berlin zu bleiben und freuen uns, dass wir in den Räumen des KiJuM tagen dürfen.

Wie nachhaltig eine Rüste ist, können Sie daran sehen, dass unser Kirchenältester Martin Roth sich gemeinsam mit Ersatzältestem Marco Wölbling nach unserer Rüste im Juni 2017 des Themas „Gremien-kommunikation“ angenommen hat. Die beiden haben im November eine Sitzung des Gemeindebeirats besucht, das Thema vorgestellt und um Einschätzung, Vorschläge und Wünsche gebeten. Ebenso sollte es einen Besuch beim Gemeindejugendrat geben, der aber wegen der laufenden Umstrukturierung des GJR nicht stattfinden konnte. Die Ergebnisse hat Herr Roth in einem achtseitigen Papier zusammengefasst, das er uns in der März-Sitzung überreicht hat und mit dem wir uns im April eingehend beschäftigen werden. Ganz herzlichen Dank für die viele Arbeit und Mühe, die dahinter stecken!

Klaus Wirbel, Vorsitzender des Gemeindebeirats, hat uns von der Situation der „Offenen Kirche“ , die bislang regelmäßig donnerstags in der Zeit von 17 bis 19 Uhr stattfindet, berichtet. Leider lässt sich dieses Angebot nicht weiter aufrecht erhalten, weil uns Menschen fehlen, die bereit sind, hier Dienst zu tun. Deshalb haben wir beschlossen, ab dem 1. Juni die Dorfkirche nur an einem Tag des Monats und die MLGK vor der Nagelkreuzandacht am letzten Freitag im Monat für eine Besichtigung zu öffnen.

Gerne geben wir den Dank des Vereins „Aktion Sühnezeichen Friedensdienst“ (ASF) für die Spende der Gemeinde an Sie weiter. Wir hatten die Kollekte des Gedenkgottesdienstes am 27. Januar in der MLGK (Jahrestag der Befreiung von Auschwitz) für den Verein und seine Arbeit bestimmt.

Gefreut haben wir uns, dass der „Weltgebetstag der Frauen“ am 2. März so gut besucht war. Es war offenbar die richtige Entscheidung, sich erst um 18 Uhr zu treffen. Alle, die dabei waren, schwärmten von der schönen Atmosphäre und der gelungenen Umsetzung des Programms – vielen, vielen Dank an das Vorbereitungsteam um Frau Kraus-Gutsche!

Der Monat April steht ganz im Zeichen der österlichen Freudenzeit. Vielleicht sehen wir uns ja bei einem der Gottesdienste in der Dorfkirche? Das wäre schön! Und Ehepaar Schanz möchte Sie anschließend im Kirchencafé mit Tee/Kaffee und köstlichen Kleinigkeiten verwöhnen – fühlen Sie sich eingeladen, wir freuen uns auf Sie!

Im Namen des Gemeindekirchenrates grüßt Sie sehr herzlich
Ihre Sabine Flamme-Brüne