Aus dem Gemeindekirchenrat

Dezember 2018
Liebe Gemeinde,

man könnte eigentlich sagen, dass wir ganz gut in Übung sind, eine Pfarrstelle auszuschreiben: Vor zwei Jahren war es die Stelle von Pfarrer Köppen, dem Pfarrer Lippold folgte, und vor genau einem Jahr waren wir mit der Nachfolge von Pfarrer Brehm beschäftigt – und konnten zum   1. Februar Pfarrer Seegenschmiedt willkommen heißen. Jetzt steht die Nachfolge von Pfarrer Pretki an, der im März in den Ruhestand verabschiedet wird. Und so war die Ausschreibung seiner Pfarrstelle der Haupttagesordnungspunkt unserer November-Sitzung. Unterstützt hat uns in unseren Überlegungen Superintendent Michael Raddatz. Denn: Obwohl wir in den vergangenen zwei Jahren zwei Stellenausschreibungen formuliert haben, kann man nicht einfach die alten aus der Schublade holen, abschreiben, den Dingen ihren Lauf lassen und das Beste hoffen...

Wenn man es in der Stellenbeschreibung auf den Punkt bringen muss, was man sich vom künftigen Stelleninhaber wünscht und erwartet, wird einem auf einmal auch bewusst, was man hat, schätzt – und mit Pfarrer Pretkis Eintritt in den Ruhestand eben auch verliert. Natürlich wäre es schön, wenn ein Bewerber, eine Bewerberin einfach die Aufgaben übernehmen könnte, die bislang diejenigen Pfarrer Pretkis waren. Aber das wird nicht so sein. Und kann ja auch nicht so sein.

Und dann wollen wir uns ja auch so präsentieren, dass möglichst viele - zumindest aber doch einige - Bewerber sagen: Da möchte ich hin! Da möchte ich mich einbringen, mitgestalten. Da waren wir in unseren Überlegungen plötzlich auf uns geworfen, auf die Frage: Was können wir denn eigentlich bieten? Wie können wir das Positive, Schöne, Vielfältige, das uns ausmacht, auf den Punkt bringen? Sie merken schon: alles gar nicht so einfach! Wir hoffen aber, dass es uns gelungen ist.
Superintendent Raddatz hat den fertigen Text mitgenommen, um ihn dem Kreiskirchenrat vorzulegen, der die Ausschreibung beschließen muss. Und auch das Konsistorium, das die Stelle besetzen wird, bekommt ihn. Wenn alles gut läuft, wird die Stelle Mitte Dezember oder aber gleich Anfang Januar im Amtsblatt ausgeschrieben, so dass wir mit Bewerbungen bis Ende Januar respektive Mitte Februar rechnen könnten. Wir sind ganz gespannt und halten Sie selbstverständlich auf dem Laufenden.

Er ist weg: Unsere beiden Hausmeister haben den Container an der Martin-Luther-Gedächtniskirche abgefahren. Es hatte immer mal wieder von verschiedenen Seiten Interessenbekundungen an dem ehemaligen Stattbau-Container gegeben – aber wenn es an die Abholung ging, erlosch das Interesse. Es hat die beiden einige Mühen gekostet, den Container von dort wegzuschaffen – aber es ist vollbracht. Wir sind sehr froh darüber – vielen Dank!

Ganz herzlich bedanken wir uns auch bei Ilse Klein. Nachdem sie sich viele Jahre und noch weit über ihre Mitarbeit im Gemeindekirchenrat hinaus im Kita-Ausschuss engagiert hat, möchte sie sich nun zurückziehen. Neben unserer Kirchenältesten Gabriela Graf hat sich auch Kirchenälteste Petra Steinborn gerne bereit erklärt, als Trägervertreterin im Kita-Ausschuss mitzuwirken. Wir freuen uns darüber – vielen Dank für die Bereitschaft!

Schön finden wir, dass das Bauhaus-Archiv die Martin-Luther-Gedächtniskirche als Denkmal und Zeitzeugnis in sein Bildungs- und Besichtigungsprogramm aufnehmen will. Damit bekommt unsere besondere Kirche auch in ihrer Funktion als Mahnmal sicher eine größere Aufmerksamkeit, als es bislang der Fall war.

Und jetzt laden wir Sie ein: Feiern Sie mit uns die Adventszeit, lassen Sie sich einstimmen auf die Weihnachtsfeiertage – suchen Sie sich aus dem vielfältigen Angebot, das Ihnen unsere Gemeinde in diesem besonderen Monat bietet, alles das heraus, was Sie anspricht. Ganz gleich, ob besinnlich, fröhlich oder klassisch am Sonntagmorgen um 10 Uhr in der Dorfkirche - fühlen Sie sich eingeladen und lassen Sie sich mitnehmen, verzaubern und berühren. Wir freuen uns auf Sie!

Im Namen des Gemeindekirchenrates grüßt Sie ganz herzlich
Ihre Sabine Flamme-Brüne